Geschrieben von David Reich — Faktencheck durch Piet Hellemans, DVM.

Kurz zusammengefasst:

Mundgeruch bei Hunden kann auf Zahn-oder Zahnfleischentzündungen oder eine andere Krankheit in der Mundhöhle zurückzuführen sein.

Es ist einfacher und besser, Mundgeruch von vornherein vorzubeugen als sich im Nachhinein damit beschäftigen zu müssen. Du kannst Mundgeruch beim Hund vermeiden, indem du deinem Hund zwei Mal wöchentlich die Zähne putzt und ihn mit leckeren Kausnacks (z.B. Pansen) und -spielzeug verwöhnst.

Mundgeruch kann allerdings auch auf eine Krankheit, wie zum Beispiel eine Nierenerkrankung, zurückzuführen sein. Regelmäßige Tierarztbesuche sind für das Wohlbefinden deines Hundes unerlässlich.

Mundgeruch bei Hunden

Ist dir aufgefallen, dass der Atem deines Hundes unangenehm riecht? Damit bist du nicht alleine. Selbst wenn du dir größte Mühe bei der Mundhygiene gibst, dann kann es manchmal sein, dass der muffige Geruch einfach nicht verschwinden will. Das kann sogar die Beziehung zwischen Besitzer und Hund belasten, denn wer möchte schon eine eklige, stinkende Atemwolke nahe am Gesicht haben? 

Abgesehen davon, dass sie eklig und unangenehm sind, können Probleme in der Mundhöhle bei Hunden auch ein Anzeichen für eine ernstzunehmende Zahnerkrankung oder andere Erkrankungen sein. Daher solltest du den Ursachen für Maulgeruch auf den Grund gehen. 

Bevor du deinem Hund allerdings Pfefferminz Bonbons zum lutschen gibst, solltest du das Problem genau identifizieren. Denn es gilt: es ist besser, das Problem an der Wurzel zu behandeln als lediglich an der Oberfläche zu kratzen. Wir werfen einen Blick auf die möglichen Ursachen für den Mundgeruch deines Vierbeiners und wie du diesen vermeiden bzw. behandeln kannst.

Mögliche Ursachen für Mundgeruch beim Hund

Parodontalerkrankung

Eine häufige Ursache für den Mundgeruch bei Hunden sind Parodontalerkrankungen. Diese können zu Mundgeruch führen. Doch was sind Parodontalerkrankungen? Dabei handelt es sich um Zahnfleischerkrankungen, die durch Entzündungen des Gewebes rund um die Zähne entsteht. Parodontitis entsteht durch Plaque und Zahnstein, die sich beide am Zahnfleischrand des Hundes festsetzen. Diese Beschwerde betrifft sowohl erwachsene als auch junge Hunde. Das unangenehme Zahnproblem und Mundgeruch werden offensichtlich, wenn dein Hund das vierte Lebensjahr erreicht hat. Wenn die Krankheit lange unbehandelt bleibt, kann der Mundgeruch des Hundes sich stetig verschlechtern und auch die Leber, die Nieren und das Herz Ihres Hundes beeinträchtigen.

Zahnwechsel

Obwohl Welpen normalerweise einen gut riechenden Atem haben, so kann sich das beispielsweise sehr schnell ändern sobald der Zahnwechsel beim Welpen einsetzt. Dies liegt daran, dass die meisten von ihnen mit Spielzeug spielen und dabei das Zahnfleisch verletzt wird. Bei zahnenden Welpen  können sich dehalb Bakterien entlang des Zahnfleischs entwickeln. Wenn es blutet, könnten sie eine schlechte Bakterie einladen, die wiederum Mundgeruch erzeugt.

Diabetes

Hunde, die an Diabetes leiden, haben einen speziellen Mundgeruch: die Maulhöhle riecht nach Azeton, einem Stoff, der meist in Nagellackentferner verwendet wird. Wie Menschen haben auch Hunde mit Diabetes außerdem einen hohen Anteil an Ketonen im Blut, wodurch dieses saurer wird. Ketone verströmen einen unangenehmen, abgestandenen, süßlich oder verkohlten Geruch. Wenn du bemerkst, dass der Atem deines Hundes eine Azeton-Note hat und nicht an Erkrankungen leidet, solltest du sofort beim Tierarzt anrufen, um eine Beurteilung vorzunehmen. Andere diabetische Symptome bei Hunden sind vermehrtes Durstgefühl, zu häufiges Urinieren, plötzlicher Gewichtsverlust sowie ein gesteigerter Appetit.

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Lebererkrankung

Mundgeruch bei Hunden kann auch ein Anzeichen für eine Lebererkrankung sein. Wenn du merkst, dass der Mundgeruch einen stechenden Geruch hat und sich gleichzeitig oft übergibt, unter Appetitverlust leidet und eine gelblich verfärbte Zahnreihe aufweist, dann könnte das ein Zeichen für Erkrankungen der Leber sein. Der Mundgeruch unterscheidet sich ein wenig von dem von Parodontitis und ist eher modrig und gleich dem Geruch eines toten Tieres. Die Krankheit kann einen schlimmen Verlauf nehmen und lebensbedrohlich sein, deshalb sollte sie zügig behandelt werden. Du solltest also schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen.

Nierenerkrankung

Riecht der Atem deines Hundes nach Ammoniak oder Urin? Es könnte sein, dass er an einer Erkrankung der Nieren leidet. Während der Geruch nach Urin ein Zeichen dafür ist, dass zu viele Giftstoffe im Blut sind, so ist der Geruch ein Ammoniak bereits ein alarmierendes Zeichen dafür, dass die Nieren versagen. Hinzu kommen normalerweise Schwankungen bei Appetit, Hunger und Durst sowie vermehrter oder verminderter Harndrang. In Extremfällen kann dein Hund auch in eine Art depressive Stimmung verfallen.

Magen-Darm-Probleme

Obwohl es weniger häufig vorkommt, kann dies auch eine Ursache für Mundgeruch bei deinem Hund sein. Er kann durch eine Infektion mit Bakterien, Medikamenten oder neuen Nahrungsmitteln verursacht werden. Jede orale Aufnahme, die sich auf die Mundgesundheit auswirkt, kann auch die allgemeine Gesundheit des Hundes beeinträchtigen und eine ernstzunehmende Krankheit verursachen. Du solltest einen Tierarzt aufsuchen, sobald du ungewöhnliche Symptome bemerkst, so zum Beispiel Schmerzen, Erbrechen oder Durchfall.

Wie du Mundgeruch bei deinem Hund vermeiden kannst

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Eine Krankheit erkennen bevor sie vollständig ausbricht, ist immer das beste Szenario, egal, um welche Krankheit es sich bei deinem Vierbeiner handelt. Sobald du deinen Welpen und Hund zu dir nach Hause holst, musst du mit den üblichen oder alltäglichen Maßnahmen beginnen, um ihn vor diesen oralen und dentalen Problemen zu schützen. Im folgenden erfährst du, wie du deinen Hund vor Zahn- und Zanfleischproblemen schützen und die allgemeine Mund-, Zahn- und Zahnfleischhygiene deines Hundes verbessern kannst.

Zwei Mal wöchentlich Zähne putzen – Zahnpflege ist hilfreich!

Das ist die einfachste und doch effizienteste Lösung, um Mundgeruch bei deinem Hund vorzubeugen und die allgemeine Mundhygiene zu verbssern. Putze die Zähne deines Hundes ordentlich, um so der Bildung von Plaque am Zahnfleischrand vorzubeugen. Diese Routine wird zu einem besseren Atem deines Hundes beitragen.

Geeignetes Kauspielzeug

Kaufe Kauspielzeug, wenn dein Hund zahnt: In dieser Phase kann es dazu kommen, dass das Zahnfleisch zu jucken anfängt. Um deinen Welpen vor Selbstverletzung in dieser Zeit zu schützen, solltest du ihm Gummi- und Kauspielzeug besorgen. Die Spielzeuge stärken nicht nur die Zähne, sondern helfen auch dabei, schlechten Zahnstein aus dem Maul des Hundes zu entfernen. So kann auch die Mundhygiene deines Hundes aufrechterhalten werden.

Kausnacks oder -stix

Du kannst deinem Hund Kausnacks geben, um so die Mundgesundheit und die den Atem deines Hundes zu verbessern. Kaustangen können dabei helfen, Plaque und Bakterien an den Zähnen loszuwerden. Diese eignen sich auch perfekt für ängstliche Hunde, die viel auf Dingen herumkauen. Die CBD Stix von NatuPet fördern gesunde Zähne und Zahnfleisch durch das Kauen und Speichelproduktion.

Wasser- und Futternapf sauber halten

Stelle sicher, dass Wasser- und Futternapf zu jeder Zeit sauber sind. Wie oft säuberst du die Näpfe? Eine Hundeschüssel kann viele schädliche Bakterien und Keime enthalten und diese können einen Einfluss auf die Zahngesundheit deines Hundes haben und kann zu fauligem Atem führen. Um diesen Keimen vorzubeugen solltest du den Futternapf nach jeder Mahlzeit reinigen. Solltest du keine Zeit haben, die Schüsseln nach jeder Mahlzeit zu säubern, so solltest du es doch einmal am Tag tun. 

Gesunde Ernährung für gesunde Zähne und Zahnfleisch

Kokosöl eignet sich sehr gut, um das Magen-Darm-System deines Hundes auf Vordermann zu bringen. Sollte irgendetwas im Verdauungssystem deines Hundes Mundgeruch verursachen, dann sollte das nach einigen Tagen mit Kokosöl behoben sein. Konsultiere auch deinen Tierarzt, damit du die richtige Menge für deinen Hund bestimmen kannst. 

Führe Obst und Gemüse in den Ernährungsplan deines Hundes ein: Obwohl Hunde Fleischfresser sind, sollten Gemüse und Früchte wie Karotten und Erdbeeren auf dem Ernährungsplan nicht fehlen, um so die Reinigung des Darmsystems zu unterstützen. 

Sie sind auch gut geeignet, um schlechten Zahnbelag von den Zähnen des Hundes zu entfernen und schlechten Hundeatem zu beseitigen. Wie bei Kokosnuss solltest du vorher mit einem Tierarzt sprechen und die richtige Portionsgröße für den Hund ermitteln. 

Diese kann von Alter, Aktivität, möglichen Krankheiten und dem Ausmaß vom Mundgeruch deines Vierbeiners abhängen.

Apfelessig kann auch gegen Mundgeruch bei Hunden helfen. Dieser hilft dabei, den pH-Wert im Blut deines Hundes leicht leicht sauer zu halten, was hilft, Schädlinge in Schach zu halten. Dieser Essig kann auch bei der Heilung helfen. Der höhere Säuregehalt von Apfelessig baut nachweislich Plaque und Bakterien auf den Zähnen ab und hält das Maul gesund.

Wie Du Mundgeruch bei deinem Hund wieder los wirst

Am einfachsten folgst du den Präventionsschritten, um schlechten Atem bei deinem Hund wieder loszuwerden. Die beste Möglichkeit zur Behandlung von schlechtem Hundeatem, Krankheiten oder unangenehmen Gerüchen besteht darin, den Hund zum Tierarzt zu bringen. Beim Tierarzt wird der Hund einer Reihe von Tests unterzogen, um die tatsächliche Ursache des schlechten Atems zu ermitteln. 

Der Tierarzt wird dir helfen, z.B. das richtige Hundefutter für deinen Hund zu finden und die richtigen Medikamente je nach Zustand oder Erkrankungen und möglichen Ursachen zu verabreichen. Wir raten davon ab, den Hund selbst zu diagnostizieren, da dies dazu führen könnte, dem Tier die falschen Medikamente zu geben. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass sich das bereits bestehende Zahnproblem noch verschlechtert. Suche stattdessen einen guten Tierarzt auf und lasse eventuell eine Zahnbehandlung durchführen, um so den Mundgeruch beim Hund loszuwerden.

CBD Experte - | + Artikeln

David ist unser Experte für alles, was mit CBD und Ihren vierbeinigen Freunden zu tun hat. Tiere brauchen oft besondere Aufmerksamkeit und Pflege und das ist Davids Spezialität. Er ist allgemein ein Experte im Bereich CBD, also was auch immer Ihre Frage ist, David hilft Ihnen gerne weiter.

Piet Hellemans, DVM
Tierarzt & Tierärztlicher Berater | + Artikeln

Piet Hellemans, DVM, ist seit 2006 Tierarzt und arbeitet derzeit in und um Amsterdam. Er studierte an der Universiteit Utrecht und machte dort seinen Abschluss in Veterinärmedizin. Er arbeitet auch als tierärztlicher Berater und berät Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen bei der Förderung des Tierschutzes. Seit einigen Jahren ist er ein großer Befürworter von CBD bei Haustieren und schrieb bereits zahlreiche Artikel auf anderen Webseiten, in denen er die Vorzüge von CBD näher erläutert.

Piet ist ein Fürsprecher der Marke NatuPet und unterzieht unsere Inhalte einem Faktencheck, um sicherzustellen, dass wir unseren Lesern richtige und akkurate Informationen liefern.

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