Piet Hellemans

Faktencheck durch

Piet Hellemans, DVM
Tierarzt & Tierärztlicher Berater

In diesem Artikel erfährst du mehr über folgende Themen:

  • Sind Terpene wirklich gefährlich für mein Haustier?
    Terpene, die in CBD und terpenreichen Hanfölen vorhanden sind, verbinden sich gut mit den Eigenschaften von CBD und tragen zum Entourage-Effekt bei. Isolierte Terpene sowie Produkte mit einem erhöhten Terpenprofil können für Haustiere giftig sein.
  • Warum enthalten manche CBD-Produkte für Tiere Terpene?
    Die Menge an Terpenen in CBD-Produkten für Tiere ist normalerweise nicht hoch genug, um schädliche Auswirkungen auf Tiere zu haben.

Haustiere un Terpene

Hast du dich schon jemals gefragt warum Tiere von bestimmten Pflanzen angezogen werden oder warum Tiere gerne Gras fressen? Es ist gut möglich, dass das an Terpenen liegt.

Wie du vielleicht weißt gehört Hanf zur Cannabaceae Familie (Cannabis sativa). Hanf enthält mehr als 100 Phytocannabinoide, darunter die zwei bekanntesten CBD und THC. Was du allerdings vielleicht nicht weißt ist, dass Terpene zum biologischen Profil der Hanfpflanze beitragen. Sie helfen auch dabei, dass CBD effektiver wirkt.

Was sind Terpene?

Terpene sind vor allem natürlich. Es gibt sie seit Anbeginn der Zeit. Erst seit kurzem sind wir uns dessen bewusst. Terpene sind aromatische Verbindungen, die den Pflanzen ihren Duft, ihre Farbe und ihren Geschmack verleihen.

Es wurden etwa 20.000 Terpene identifiziert, von denen über 100 in Pflanzen vorkommen, die CBD produzieren.

Terpene werden aus dem Harz in den Trichomen der Cannabispflanze gewonnen, wo sich auch die Phytocannabinoide befinden. Interessanterweise können einige der gleichen Terpene, die in Hanf gefunden werden, auch in anderen gängigen Samen, Gewürzen, Blumen und Früchten gefunden werden. Aufgrund der Terpene werden Ihre Haustiere von solchen Pflanzen angezogen.

Wenn du eine Pflanze deiner Wahl genau betrachtest (zum Beispiel mit einem Mikroskop), dann stellst du fest, dass auf weiblichen Pflanzen winzige kleine Härchen zu finden sind. Diese nennt man Trichome, auch als Drüsen-Trichome bekannt. Terpene von Cannabis- und Hanfpflanzen stecken in diese winzigen Haare, um sich vor Bestäubern und anderen Schädlingen zu schützen.

Verschiedene Arten von Terpenen

Während eine bestimmte Gruppe von Terpenen in einer Cannabis- oder Hanfpflanze gefunden werden kann, kann die Konsistenz variieren. Dies ist völlig abhängig von der Pflanze und wie und wo sie angebaut wurde. Die Menge an Licht, die die Pflanzen bekommen, die Bodenbearbeitung, die Feuchtigkeit und die Anbaupraktiken beeinflussen alle, wie die Terpene wirken. Es ist fast unmöglich, die Menge der Terpene in einer bestimmten Pflanze zu berechnen.

Die folgenden Terpene kommen am häufigsten in Hanföl vor:

Linalool, Limonen, B-Caryophyllen, Myrcen, Pinen: 

  • Myrcen ist ein Terpen, das in einer Vielzahl von Kräutern gefunden werden kann, darunter wilder Thymian, Hopfen, Zitronengras, Basilikum und sogar Mango. Myrcen hat einen moschusartigen Geruch und verleiht Cannabis einen erdigen, salzigen, nelkenartigen Duft.
  • Eines der am meisten vorkommenden Terpene in der Natur ist Limonen. Es ist definitiv Limonen, das Pflanzen eine gewisse Zitrusnote verleiht, in denen es vorkommt.
  • Pinen ist eine Verbindung, die im Harz der Kiefer und in Hanf vorkommt. Die meisten von uns denken bei Pinen an Reinigungsmittel. Was ist der Grund dafür? 
  • Linalool ist ähnlich wie Myrcen. Es hat einen angenehmen, natürlich floralen Duft mit einem Hauch von Zitrus.
  • B-Caryophyllen kann in schwarzem Pfeffer, Zimt, Oregano und natürlich auch in Hanf enthalten sein, Wissenschaftler bezeichnen B-Caryophyllen als „diätetisches Terpen”.

KönnenTerpene mein Haustier in einen Rauschzustand versetzen?

Terpene sind nicht psychoaktiv. Dies stellt sicher, dass Haustierbesitzer theoretisch ihren Haustieren terpenreiches Hanföl geben können, ohne Angst haben zu müssen, dass sie high werden.

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Während Hanf und Marihuana beide Mitglieder der Cannabisfamilie sind, sind ihre biologischen Profile sehr unterschiedlich. Hanf ist bekannt für seinen hohen CBD-Gehalt, während Marihuana für seinen psychoaktiven THC-Gehalt bekannt ist.

Sind Terpene gefährlich für Haustiere?

Nein. Terpene, die in CBD und terpenreichen Hanfölen vorhanden sind, kombinieren sich gut mit den Eigenschaften von CBD und tragen zum Entourage-Effekt bei, der auftritt, wenn alle Phytochemikalien der Hanfpflanze zusammen wirken.

Nichtsdestotrotz haben Hunde und Katzen einen so ausgeprägten Geruchssinn, dass sie möglicherweise empfindlicher auf die Aromen und Chemikalien reagieren. Isolierte Terpene sowie Produkte mit einem erhöhten Terpenprofil können für Haustiere giftig sein. Wenn man die Funktion von Terpenen als defensive sekundäre Stoffwechselprodukte bedenkt, ist das auch kein Wunder: Sie sind dazu da, potenzielle Fressfeinde zu verscheuchen. Aus diesem Grund sind einige Pflanzen auch für Haustiere giftig.

Warum also sind Terpene in CBD-Produkten für Haustiere enthalten?

Es gibt eine einfache Erklärung dafür. The Menge an Terpenen in CBD-Produkten für Haustiere ist normalerweise so gering, dass es keine schädlichen Auswirkungen hat. Alle CBD-Öle von NatuPet enthalten keine zugesetzten Terpene.  

Macht es überhaupt einen Unterschied, ob Terpene in CBD für Haustiere enthalten sind oder nicht?

Ja, Terpene in CBD für Haustiere machen einen Unterschied. Wenn du deinem Haustier CBD-Produkte verabreichst, dann stelle sicher, dass diese keine zugesetzten Terpene enthalten.

CBD ist kein Produkt, bei dem es eine Dosierung für alle Belange gibt. CBD hat einen Reihe von Aromen, Geschmäckern, Wirkungen und Assoziationen mit dem Körper. Deshalb solltest du beim Kauf eines CBD-Produkts immer sorgfältig auf die genaue Zusammensetzung achten. CBD-Öl für Menschen kann je nach Verwendungszweck ein verstärktes Terpenprofil aufweisen oder Aromen enthalten, die von Haustieren nicht gut vertragen werden. 

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David ist unser Experte für alles, was mit CBD und Ihren vierbeinigen Freunden zu tun hat. Tiere brauchen oft besondere Aufmerksamkeit und Pflege und das ist Davids Spezialität. Er ist allgemein ein Experte im Bereich CBD, also was auch immer Ihre Frage ist, David hilft Ihnen gerne weiter.

Piet Hellemans, DVM
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Piet Hellemans, DVM, ist seit 2006 Tierarzt und arbeitet derzeit in und um Amsterdam. Er studierte an der Universiteit Utrecht und machte dort seinen Abschluss in Veterinärmedizin. Er arbeitet auch als tierärztlicher Berater und berät Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen bei der Förderung des Tierschutzes. Seit einigen Jahren ist er ein großer Befürworter von CBD bei Haustieren und schrieb bereits zahlreiche Artikel auf anderen Webseiten, in denen er die Vorzüge von CBD näher erläutert.

Piet ist ein Fürsprecher der Marke NatuPet und unterzieht unsere Inhalte einem Faktencheck, um sicherzustellen, dass wir unseren Lesern richtige und akkurate Informationen liefern.

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