Piet Hellemans

Faktencheck durch

Piet Hellemans, DVM
Tierarzt & Tierärztlicher Berater

Hunde reagieren genauso empfindlich auf Schmerzen und Unwohlsein wie Menschen. Wenn dein Hund Symptome von Schmerzen zeigt, solltest du unbedingt den Tierarzt deines Vertrauens aufsuchen. Es gibt zwar viele Möglichkeiten zur Behandlung von Scherzen bei Hunden, aber du musst darauf achten, dass du deinem Hund nicht zu viele Medikamente verabreichst. Der Tierarzt kann dir sagen, mit welchen Medikamenten du die Beschwerden deines Hundes am besten behandeln kannst.

Viele Schmerzmittel für Menschen können bei der Anwendung bei deinem Hund unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen und sogar tödlich sein. Daher solltest du bei der Dosierung sehr vorsichtig sein und die richtigen Medikamente auswählen.

Beobachte deinen Hund genau, um eventuelle Reaktionen zu erkennen. Bei Veränderungen solltest du einen Tierarzt aufsuchen, um weitere Untersuchungen durchzuführen. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Nebenwirkungen von Schmerzmitteln für Hunde, welche Schmerzmittel für Hunde geeignet sind und worauf du besser verzichten solltest.

Woher weiß ich, dass mein Hund Schmerzen hat?

Oft sind Hundebesitzer nicht in der Lage zu erkennen, dass ihre Tiere Schmerzmittel benötigen. Wenn dein Hund krank oder verletzt ist, ist es wesentlich einfacher zu erkennen, ob oder dass er leidet. Du solltest auch das Verhalten deines Hundes beobachten, um festzustellen, ob er aggressiver oder unsozialer geworden ist. Wenn er sich beispielsweise gar nicht mehr freut, dich zu sehen, könnte das möglicherweise ein Hinweis darauf sein, dass dein Hund Schmerzen hat.

Wenn du die verschiedenen Arten von Schmerzen deines Vierbeiners kennst, kannst du feststellen, welche Art von Medikamenten am besten für ihn geeignet ist. Hier sind einige Anzeichen und Symptome von Schmerzen, die dein Hund zeigen kann:

  • Aggressives Verhalten
  • Veränderung des Fress-, Trink- und Schlafverhaltens des Hundes
  • Vermehrte Lautäußerungen wie Kläffen, Knurren und Weinen
  • Starkes Hecheln oder veränderte Atmung mit erhöhter Herzfrequenz
  • Empfindlichkeit gegenüber Berührungen
  • Dein Hund wird mürrisch und könnte nach dir schnappen
  • Dein Hund ist ungewöhnlich ruhig, weniger aktiv oder versteckt sich häufiger
  • Hinken aufgrund von Gelenkproblemen und verminderte Lust spazieren zu gehen
  • Verringertes Appetitgefühl und Depressionen
  • Zittern oder Zittrigkeit

Ein Hund, der Schmerzen hat, leidet auch unter Bewegungseinschränkungen, die sich in Hinken oder Steifheit äußern. In der Regel sind Mobilitätsprobleme die Folge von Arthritis oder Arthrose und wunden Pfoten, aber auch von anderen Verletzungen wie Hüft- oder Ellbogendysplasie.

Fazit: Wenn sich dein Hund ungewöhnlich verhält, solltest du ihn auf Schmerzen untersuchen. Bringe ihn zu einem Tierarzt, um zu verhindern, dass sich die Probleme weiterhin verstärken oder schlimmer werden.

Arten von Schmerzen bei Hunden

Schmerzen am Bewegungsapparat

Diese Art von Schmerz steht in der Regel im Zusammenhang mit einer Verletzung eines Gelenks, Muskels oder Bandes aufgrund von Überbeanspruchung, schlechter Ernährung oder einer anderen Erkrankung, wegen der der Hund behandelt wird. Denke immer daran, dass Gelenkschmerzen mit Schmerzen des Bewegungsapparats gleichzusetzen sind.

Neuropathische Schmerzen

Neuropathische Schmerzen werden durch eine Schädigung der Nerven im Körper deines Hundes verursacht. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie z. B. Nervenverletzungen, degenerative Myelopathie, Rückenmarksprobleme oder eine andere Erkrankung, die sein Nervensystem beeinträchtigt hat.

Nozizeptive Schmerzen

Schmerzen aufgrund von Nozizepsie werden in der Regel durch Nervenreaktionen auf einen Reiz im Körper Ihres Hundes verursacht. Wie beim Menschen gibt es auch beim Hund in verschiedenen Körperregionen unterschiedliche Arten von Rezeptoren, die Schmerzsignale an das Gehirn Ihres Hundes senden können. Nozizeptiver Schmerz ist das Unbehagen, das der Hund empfindet, wenn ihm etwas an einer Stelle weh tut, er aber nicht genau sagen kann, wo es weh tut.

Kann ich meinem Hund Schmerzmittel für den menschlichen Verzehr verabreichen?

Du solltest deinem Hund niemals Schmerztabletten geben, das für den menschlichen Verzehr gedacht ist und generell darauf achten, dass sich diese Medikamente nicht in Reichweite deines Hundes befinden. Menschliche Medikamente, wie z. B. Entzündungshemmer, können bei deinem Hund schädliche Nebenwirkungen oder sogar tödliche Reaktionen hervorrufen.

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Kann ich meinem Hund Ibuprofen geben?

Nein. Eine einzige Ibuprofen-Tablette von 200 mg reicht aus, um bei deinem Haustier unerwünschte Reaktionen hervorzurufen, die zu Nieren- und Magenschäden führen können. Einige Symptome, die auftreten, wenn dein Hund dieses Schmerzmittel einnimmt, sind Schwäche, Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit.

Kann ich meinem Hund Paracetamol geben?

Auch das solltest du vermeiden. Bei Paracetamol müsste dein Hund eine 500mg-Tablette einnehmen, um unerwünschte Reaktionen zu zeigen. In seltenen Fällen können Tierärzte Paracetamol für Hunde verschreiben, aber diese Arzneimittel für den menschlichen Verzehr müssen sorgfältig und entsprechend den Anweisungen des Tierarztes verabreicht werden.

Wenn du deinem Haustier Paracetamol geben, solltest du darauf achten, dass du es dem Futter deines Hundes beifügst. Du solltest die Verabreichung des Medikaments beenden, wenn der Hund anfängt zu erbrechen. Erfahrene Hundehalter können ihren Hunden Paracetamol auch ohne tierärztliche Empfehlung verabreichen, doch sollte dies nie länger als fünf Tage geschehen.

Kann ich meinem Hund Aspirin geben?

Aspirin wird von Hunden möglicherweise besser vertragen, sollte aber auch nur auf Empfehlung eines Tierarztes verabreicht werden. Es sei darauf hingewiesen, dass die meisten jungen Hunde Aspirin nicht vertragen, da sie nicht über die notwendigen Enzyme verfügen, um das schmerzlindernde Medikament zu verarbeiten.

Wenn Tierärzte Aspirin für Hunde verschreiben, empfehlen sie, das Medikament nur über einen begrenzten Zeitraum zu verabreichen. In den meisten Fällen liegt die Dosierung zwischen 10 und 40 mg pro kg, wobei sie je nach Gesundheitszustand des Hundes angepasst werden kann. Auch nachdem du die Dosierung von einem Tierarzt bestätigt bekommen hast, musst du herausfinden, welche Art von Aspirin du deinem Haustier geben solltest. So solltest du deinem Haustier beispielsweise keine magensaftresistenten Schmerzmittel geben, da diese vom Hund nicht verdaut werden können.

Was sind die Risiken, wenn ich meinem Hund Schmerzmittel für den Menschen verabreiche?

Eines der Hauptrisiken von Schmerzmitteln für Menschen besteht darin, dass sie die Produktion von Prostaglandinen hemmen können, einer Substanz, die die Organe deines Hundes schützt. Ohne diese Substanz wird der Blutfluss zu den Nieren deines Hundes behindert und es kann zu Blutgerinnseln kommen. Auch die Innenauskleidung des Magens bleibt ohne Prostaglandine ungeschützt. Die Folge wäre die Entwicklung von Magen-Darm-Problemen und Blutungsstörungen. Dein Hund kann auch Symptome wie Erbrechen, Durchfall und Appetitlosigkeit zeigen. Außerdem können die Nieren und die Leber deines Hundes versagen.

Hat dein Hund mutmaßlich Schmerzmittel für den menschlichen Verzehr verabreicht bekommen, solltest du dich sofort mit einem Tierarzt in Verbindung setzen und ihm alle notwendigen Informationen über deinen Vierbeiner geben. Wenn du weißt, wie viel und welche Art von Medikamenten dein Hund gefressen hat, solltest du diese Informationen an deinen Tierarzt weitergeben, da sie Aufschluss darüber geben, wie ernst die Situation ist. Möglicherweise benötigt der Tierarzt auch das Gewicht deines Hundes.

Bei der Behandlung einer Vergiftung wird dein Tierarzt wahrscheinlich zunächst Erbrechen herbeiführen. Dies sollte idealerweise innerhalb von zwei Stunden nach der Einnahme des Medikaments geschehen. Möglicherweise muss der Hund auch an einen Tropf angeschlossen werden, vor allem, wenn er große Mengen von Humanarzneimitteln zu sich genommen hat. Je nach Schweregrad der Situation kann der Tierarzt auch Gegenmittel oder leberschützende Medikamente verabreichen.

Was kann ich meinem Hund dann bei Schmerzen verabreichen?

Die Antwort hängt von der Art der Schmerzen ab, unter denen dein Hund leidet. Wenn bei ihm keine spezielle Erkrankung diagnostiziert wurde, die ihm Schmerzen bereitet, und er nur gelegentlich Schmerzen hat, kannst du darüber nachdenken, seine Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde zu ergänzen, die Hanföl oder andere nahrhafte Inhaltsstoffe enthalten. Diese können dazu beitragen, die allgemeine Gesundheit des Hundes zu fördern.

In allen anderen Fällen solltest du einfach auf den Tierarzt deines Vertrauens hören. Er oder sie wird dir die richtige Behandlungsmethode für deinen Hund raten. Wenn du mit einem Tierarzt sprichst, solltest du ihm mitteilen, ob die Hündin trächtig ist oder nicht. Außerdem solltest du ihn wissen lassen, sollte dein Hund noch andere Medikamente verabreicht bekommen.

Akupunktur

Dies ist eine der neuesten Behandlungen, die von den meisten Hundbesitzern als effektiv beschrieben wird. Sie gehört zu den wenigen ganzheitlichen und natürlichen Heilmitteln zur Schmerzbehandlung bei Hunden. Diese alternative Behandlung kann Schmerzen und Entzündungen lindern, die durch Verletzungen verursacht wurden. Dabei werden scharfe Nadeln an bestimmten Punkten in die Haut deines Hundes gestochen, die sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes auswirken und Beschwerden mutmaßlich lindern können.

Bei der Behandlung deines Hundes mit dieser Methode ist es wichtig, dass du einen Tierarzt aufsuchst, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat, damit die Schmerzlinderung deines Vierbeiners auf dem richtigen Weg zur Genesung beginnt.

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David ist unser Experte für alles, was mit CBD und Ihren vierbeinigen Freunden zu tun hat. Tiere brauchen oft besondere Aufmerksamkeit und Pflege und das ist Davids Spezialität. Er ist allgemein ein Experte im Bereich CBD, also was auch immer Ihre Frage ist, David hilft Ihnen gerne weiter.

Piet Hellemans, DVM
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Piet Hellemans, DVM, ist seit 2006 Tierarzt und arbeitet derzeit in und um Amsterdam. Er studierte an der Universiteit Utrecht und machte dort seinen Abschluss in Veterinärmedizin. Er arbeitet auch als tierärztlicher Berater und berät Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen bei der Förderung des Tierschutzes. Seit einigen Jahren ist er ein großer Befürworter von CBD bei Haustieren und schrieb bereits zahlreiche Artikel auf anderen Webseiten, in denen er die Vorzüge von CBD näher erläutert.

Piet ist ein Fürsprecher der Marke NatuPet und unterzieht unsere Inhalte einem Faktencheck, um sicherzustellen, dass wir unseren Lesern richtige und akkurate Informationen liefern.

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