Geschrieben von David Reich — Faktencheck durch Piet Hellemans, DVM.

Dieser Artikel in Kurzform:

Hunde ab einem Alter von 10 Jahren und Rassen wie Golden Retriever, Boxer, Bernersennenhunde und Rottweiler haben eine erhöhte Chance an Krebs zu erkranken. Anzeichen von Krebs bei Hunden könnten sein:

  • Appetit- und Gewichtsverlust
  • Aggression
  • Schlaflosigkeit
  • Verringertes Spielverhalten

Eine spezielle Ernährung könnte einem Gewichtsverlust aufgrund der Krebserkrankung vorbeugen und das Immunsystem deines Hundes stärken, sodass er sich schneller erholt. Um das Futter deines Hundes geschmackvoller zu gestalten und es zusätzlich mit gesunden Omega-Fettsäuren anzureichern, kannst du CBD Öl mit Huhngeschmack zu gekochtem Reis oder Nudeln geben und beobachten, ob du Veränderungen bei deinem Hund bemerkst.

Einleitung

Es gibt nichts Erschütternderes und Alarmierenderes, als zu wissen oder zu vermuten, dass dein Hund Krebs oder Tumore hat. Wird dein Hund die Krankheit überleben? Wie groß ist der Tumor, kann er entfernt werden oder haben sich bereits Metastasen gebildet? Wie schwer wird die Behandlung sein? Muss mein Hund eine Chemotherapie oder Bestrahlung machen, um die Krebszellen abzutöten? Wie viel wird sie kosten? Es gibt so viele Fragen, die dich beschäftigen und auf die du Antworten haben möchtest – beim Tierarzt deines Vertrauens solltest du Antworten auf einige deiner Fragen zu Krebs bei deinem Hund bekommen.

Obwohl es heutzutage viele im Internet zugängliche Informationen gibt, so gestaltet es sich doch schwierig, verlässliche und korrekte Informationen zu finden, besonders wenn es um Krebs geht.

Daher liegt es in der Verantwortung des Hundebesitzers, die körperliche Kraft und das geistige Durchhaltevermögen aufzubringen, um diese schwierige Phase effizient zu bewältigen. Darüber hinaus können eine frühe und richtige Diagnose, eine angemessene Behandlung und die Beratung durch den Tierarzt deines Vertrauens und Spezialisten eine entscheidende Rolle bei der Behandlung, Therapie und Heilung deines Hundes spielen.

Dieser Artikel soll dir einen kurzen Überblick über Krebs beim Hund geben, auf welche Anzeichen du achten solltest und zeigt dir außerdem einige Optionen für eine unterstützende Ernährung zur Therapie auf.

Wie häufig erkranken Hunde an Krebs?

Experten sagen, dass die Hälfte der Hunde über 10 Jahre potentiell an Krebs erkranken kann. Einigen beunruhigenden Schätzungen zufolge, tritt Krebs bei Hunden genauso oft auf wie bei Menschen und ist die häufigste Todesursache bei Hunden jenseits des mittleren Alters.

Man kann also definitiv sagen, dass Krebs eine häufige Erkrankung bei Hunden ist. Aber die gute Nachricht ist, dass Hunde erfolgreich behandelt werden können. Dank der Fortschritte in der Medizin, der Zugänglichkeit zur Frühdiagnose, der richtigen Behandlung und des Bewusstseins sind alle positiven Ansätze zur Überwindung der Krankheit.

Warum erkranken Hunde an Krebs?

Tierbesitzer und Tiermediziner weisen darauf hin, dass Hunde Krebs vor allem in der zweiten Lebenshälfte bekommen. Tierforscher dagegen sagen, dass eine Reihe von Faktoren wie Alter, Gene, Umwelteinflüsse, Ernährung zu Krebs führen können.  

Nordic Oil
Play. Relax. Repeat.

Sag Hallo zu NatuPet

Produkte speziell für Hunde und Katzen entwickelt damit auch sie von CBD profitieren können. Denn nicht nur wir Menschen sollten uns wohlfühlen.

82787C01-82C1-48EF-8A46-BFB0759ED992 A N O R D I C O I L C O M P A N Y

Sind alle Hunde davon betroffen?

Für Krebs anfällige Hunderassen

Eine Studie zeigt, dass Golden Retriever, Boxer, Berner Sennenhunde und Rottweiler anfälliger für Krebs sind als andere Rassen. 

Eine andere Studie sagt, dass Leonberger, Irische Wolfshunde und Deutsche Doggen Rassen mit einem erhöhten Krebsrisiko sind.

Dennoch gibt es keinen Grund zur vorzeitigen Sorge um dein Tier, wenn du eine der oben genannten Rassen besitzt. Diese Rassen wurden in speziellen Fallstudien erwähnt. Andere Studien beziehen sich ggf. auf andere Hunderassen. Außerdem sind Tierärzte der Meinung, dass mehr als die Hälfte der Krebserkrankungen bei Hunden gutartig sind. Aber es wurde viel Forschung zu bösartigen Erkrankungen betrieben. Daher wird die Forschung an Hunden weiter ausgebaut, um uns spezifische, schlüssige Fakten zu liefern.

Insbesondere der rasante Fortschritt in Medizin und Technik, der Zugang zu hochentwickelten Behandlungsmethoden, die Verfügbarkeit von Spezialisten und natürlich gutes, nahrhaftes Futter ermöglichen es uns, unsere Haustiere effizient zu behandeln und zu heilen.

Die häufigsten Krebsarten bei Hunden

  • Hautkrebs wird auch als Mastzelltumor bezeichnet, der Entzündungen in der Nähe der äußeren Oberfläche wie Haut, Nase, Lunge und Mund verursacht.
  • Auch Hauttumore kommen öfter vor, allerdings sind die meistens gutartig.
  • Ein Melanom ist eine typische bösartige Krebsart bei Hunden. 
  • Ein Lymphom bei Hunden ist eine der häufigsten Formen, die Lymphknoten, Milz, Leber, Knochenmark und den Magen-Darm-Trakt des Hundes befallen.
  • Eine weitere häufige Form, die Hunde befällt, ist Knochenkrebs oder Osteosarkom. Es befällt das Skelett, den Schädel, die Rippen, die Wirbelsäule und das Becken. Diese aggressiven Tumore betreffen meist große Rassen. 
  • Ein weiterer bösartiger Typ, der sich schnell überall im Körper ausbreiten kann, ist das Hämangiosarkom. Es befällt die Milz, das Herz un d die Leber.

Anzeichen dafür, dass dein Hund Krebs haben könnte

In den meisten Fällen zeigt dein Haustier eventuell keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Wie oben erwähnt, zeigen gutartige Krebserkrankungen in vielen Fällen keine Symptome. Bösartige Krebserkrankungen hingegen können manchmal schon in einem fortgeschrittenen Stadium sein, bevor sie überhaupt diagnostiziert werden.

Achte daher auf einige der folgenden Anzeichen bei deinem Haustier, das du zum sofortigen Handeln veranlassen solltest:

  • Appetitverlust
  • Aggression
  • Gewichtsverlust 
  • Sleeplessness
  • Desinteresse oder Abneigung beim Spielen oder bei anderen Aktivitäten
  • Übermäßiger Durst oder übermäßiges Wasserlassen
  • Wunden, die nicht verheilen 
  • Lähmungen und/oder Schwellungen
  • In einigen Fällen Erbrechen und Durchfall

Wie wird Krebs bei Hunden normalerweise behandelt?

Die chirurgische Behandlung, die Kombination von Operation und Chemotherapie, Strahlentherapie und Immuntherapie sind alles moderne Wege, um Krebs bei Hunden zu behandeln.

Krebsimpfungen sind ein Beispiel für eine Immuntherapie. Ein Melanom-Impfstoff für Hunde ist bereits zugänglich. 

Es wird auch an einer Reihe anderer Immuntherapie-Modalitäten geforscht, bei denen die eigenen Immunzellen des Hundes verwendet werden, um die Krebszellen zu zerstören.

Jede dieser Behandlungen kann von dem Tierarzt deines Vertrauens vorgeschlagen werden, sie alle lassen sich gut mit einem sorgfältig zusammengestellten Ernährungsplan kombinieren. 

Ernährung für Hunde mit Krebs

Wann immer Hunde ihr Futter verweigern und nicht mehr fressen machen sich Hundebesitzer Sorgen. Egal, ob am Anfang oder bereits während der Behandlung: Dein Hund wird weniger Interesse an dem von dir bereitgestellten Futter zeigen. 

Es gibt nicht die eine richtige Ernährung für Hunde mit Krebs. Dennoch müssen Tierhalter einen klugen Plan ausarbeiten, um ihre Haustiere gut ernährt zu halten. Eine gute Ernährung kann einen Gewichtsverlust verhindern und dazu beitragen, dass sich dein Hund schneller erholt.

Viele Hundebesitzer probieren eine Kombination aus selbst gekochten Mahlzeiten mit vielen Tipps & Tricks aus, um ihren Vierbeiner zum Fressen anzuregen. Da die Krankheit oftmals der Hauptgrund für den Appetitverlust ist, empfehlen Tiermediziner frisches, leicht verdauliches und vollmundiges Futter, das die Geschmacks- und Geruchssinne Ihres Tieres stimuliert.

Nahrungsmittel, die du deinem Hund geben kannst sind:

  • gekochter Reis
  • Nudeln 
  • Eier 
  • Hühnerbrühe ohne Salz oder Fett
  • Nahrungsergänzungen, die reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind wie Hanföl oder Leinsamenöl
  • Kreuzblättrige Gemüsesorten

Versuche, mehr Geschmack und Geruch in die Mahlzeit deines Hundes zu bringen, indem du CBD Öl (mit Hühnergeschmack) in gekochten Reis oder zu gekochten Nudeln gibst. Oder du kannst einfach ein paar Tropfen CBD Öl zu Brokkoli, Kohl oder Spinat geben.

Die gekochten Mengen sollten etwas kleiner ausfallen als die normalen Verzehrmengen deines Hundes, da dein Vierbeiner alles auffressen sollte und so auch die nächste Mahlzeit wieder frisch zubereitet werden kann.

Manchmal weigern sich kranke Hunde zu fressen. Daher versuchen Tierbesitzer verschiedene Tricks wie das Auswechseln der Schüssel, Füttern von Hand, Ändern des Fressplatzes und vieles mehr. 

Sprich außerdem mit dem Tierarzt deines Vertrauens über die Ernährung deines Hundes. Tausche dich ebenfalls mit anderen Tierhaltern aus, die eventuell schon die gleichen Erfahrungen wie du gemacht haben und dir bei der Diagnose Krebs bei deinem Hund zur Seite stehen können.

Wie viel CBD-Öl kann ich das Futter meines Hundes mischen?

Grundsätzlich gilt: Wann immer du etwas Neues bei Ihren Haustieren ausprobierst, solltest du den Tierarzt deines Vertrauens konsultieren. Je nach Größe des Hundes und wie oft am Tag er frisst, kannst du bis zu 4 Tropfen pro Tag mischen. Wenn dein Hund zweimal am Tag frisst, mische zu jeder Mahlzeit 2 Tropfen CBD-Öl. Eine genauere Dosierungsempfehlung findest du hier.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei Krebs um eine Krankheit handelt, die Hunde höheren Alters häufig betrifft. Aber er ist definitiv behandelbar, solange Haustierbesitzer in einem frühen Stadium auf die Krankheit aufmerksam werden und entsprechend handeln.

Wenn deine Hund älter wird und ca. 10 Jahre alt ist, kannst du auch selbst proaktiver werden, indem du dir etwas Zeit nimmst, deinen Hund zu massieren, während du ihn streichelst oder mit ihm spielst. Nutze die Gelegenheit, um sanft nach Knoten und Beulen oder schmerzhaften Stellen zu suchen, die dem Tierarzt vielleicht entgangen sind.

Selbstgekochtes, frisches Futter, das mit CBD Öl gemischt ist, könnte eine alternative Wahl sein, um deinen Vierbeiner zum Fressen zu animieren. Zu guter Letzt gib deinem Hund soviel Liebe wie möglich und unterstütze ihn so dabei, wieder vollständig zu genesen indem du seine Schmerzen und Symptome so gut es geht linderst und sein Immunsystem stärkst.

CBD Experte - | + Artikeln

David ist unser Experte für alles, was mit CBD und Ihren vierbeinigen Freunden zu tun hat. Tiere brauchen oft besondere Aufmerksamkeit und Pflege und das ist Davids Spezialität. Er ist allgemein ein Experte im Bereich CBD, also was auch immer Ihre Frage ist, David hilft Ihnen gerne weiter.

Piet Hellemans, DVM
Tierarzt & Tierärztlicher Berater | + Artikeln

Piet Hellemans, DVM, ist seit 2006 Tierarzt und arbeitet derzeit in und um Amsterdam. Er studierte an der Universiteit Utrecht und machte dort seinen Abschluss in Veterinärmedizin. Er arbeitet auch als tierärztlicher Berater und berät Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen bei der Förderung des Tierschutzes. Seit einigen Jahren ist er ein großer Befürworter von CBD bei Haustieren und schrieb bereits zahlreiche Artikel auf anderen Webseiten, in denen er die Vorzüge von CBD näher erläutert.

Piet ist ein Fürsprecher der Marke NatuPet und unterzieht unsere Inhalte einem Faktencheck, um sicherzustellen, dass wir unseren Lesern richtige und akkurate Informationen liefern.

Kommentar schreiben